Geschichte des Betreuungs-Zentrums Heiden
Seit vielen Jahrzehnten ist das Betreuungs-Zentrum Heiden eng mit der Gesundheitsversorgung im Vorderland verbunden. Aus den Anfängen rund um Kurhaus, Krankenhaus und regionale Pflege entwickelte sich Schritt für Schritt eine moderne Institution für Betreuung, Pflege und Wohnen.
Die Geschichte des BZH zeigt, wie sich gesellschaftliche Bedürfnisse, medizinische Entwicklungen und regionale Zusammenarbeit über Generationen hinweg verändert haben – immer mit dem Ziel, Menschen in Heiden und Umgebung gut zu begleiten.
2021
2007
Zeitgleich werden zwei Wohngruppen für Menschen mit Demenz im 1. und 2. Stock Ost realisiert. 2-Zimmer-Appartements, ein 1.5-Zimmer-Wohnung und neun variable Zimmer für 1er und 2er Belegung ausgebaut.
2004
2003
2000
Gründung des Spitalverbunds. Die Pflegeheime Heiden und Trogen trennen sich vom Spitalverbund und bauen eine eigene Verwaltung und Administration auf.
1995
1994
- «Befinden vor Befund» Alfons Rutz, Oberpfleger
- Diamant in einer schönen Fassung» Präsident Betriebskommission zum Projektname Solitär
- Vorstufe für die Ewigkeit» «Vorgeschmack auf das Paradies» Pfarrer Schmid Blockheizung, Regenwasserspeicher, Abfalltrennung auf der Baustelle des RPH vorbildlich.
1993
Die Pflegestation in Grub mit 14 Pflegebetten und die Station im Dunanthaus mit 13 Pflegebetten werden noch weitergeführt. Geschäftsleitung des Pflegeheims wird der Spitalleitung übertragen.
1990 -1993
Bau des RPH
Bau des regionalen Pflegeheims. 3. Stock wird nun doch gebaut (evtl. Nutzung als Lagerraum angedacht; Wohnraum für Spitalmitarbeiter).
1986
Eröffnung einer 14-Bettenstation Weiherwies Grub wegen Platzmangels in Heiden.
1967
Die Verwaltung sowie Nebenleistungen wurden durch das damalige Regionale Spital Heiden erbracht.
1916/17
Gemeindeverband
Übernahme des Krankenhauses durch sämtliche Gemeinden des Vorderlandes.
1898
1879
1877
«Es lebt die Hoffnung, es werden sich in allen beteiligten Gemeinden edle Männer finden, die zur Deckung der aufgelaufenen Kosten und zur Erhaltung der wohltätigen Anstalt sich gern ein Opfer auferlegen werden.»
1875
144 Spitalpatienten, davon 51 italienische Mitarbeiter vom Bau der Eisenbahn.
1874
Dr. Sonderegger mit Ratschlag an Architekten und Komitee: «Habt ihr genug Geld, baut schön und gut; habt ihr nicht genug Geld, so macht die Sache gut und berücksichtigt in erster Linie die Bedürfnisse der Kranken.» Offizielle Eröffnung des Krankenhauses. Weil kein Geld da war, wurde 1 Knecht und 1 Magd für Pflege angestellt.
1846
um 1450
Bezahlt wurde mit Geld und Butter (resultierend aus der Milchwirtschaft, die in Heiden sehr stark war – «Gut Bischofberg»)
